Wer es erlebt hat wird es nicht vergessen. Tagelang stürtzten wahre Wasserwände vom Himmel und führten zur schlimmsten Hochwasserkatastrophe die den Paderborner und Bürener Raum im letzten Jahrhundert traf. Am Freitag dem 16. Juli 1965 der sogenannten „ Heinrichsflut“ kamen allein im Altenautal 7 Menschen um ihr Leben. Allein in Etteln verloren 4 Kinder in den Fluten ihr Leben.


Am 15,16 und 17. Juni führten wolkenbruchartige Regenfälle zu ungeheurem Anstieg der Wasserstände. Alle Flüße in der Region traten über ihre Ufer. Unzählige Straßen, ganze Ortschaften und Kellerräume standen unter Wasser. Brücken konnten der Wassermaßen nicht mehr Herr werden und stürtzten ein. Nicht alle konnten sich rechtzeitig vor den Fluten retten. Für die Feuerwehren im Kreis Paderborn und Altkreis Büren waren es Tage ohne Schlaf und ununterbrochenen Einsatzes.


Am „ schwarzen Freitag „ des Jahres 1965. Paderborn. Das gesamte Gebiet zwischen Gierstor und Maspernplatz von reißenden Fluten durchstömt.

Der Blick am Mittag des 16. Juli über die Giersstr. in die Giersmauer.


Reißende Fluten wältzten sich durch das Altenautal

Ein ausführlicher Bericht folgt....

Fotos: Archiv mb







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