Am 21. Juni 1940, einen Tag vor Abschluss des Waffenstillstandes mit Frankreich, erlebte Paderborn seinen ersten Luftangriff: Vier britische Maschinen griffen den Flugplatz an und verursachten Schäden an den Flugplatzanlagen, in der Siedlung Schöne Aussicht und ander Panzerkaserne. Auch Menschenverluste traten ein, doch sind die Angaben widersprüchlich. Die Quellen sprechen von einem bzw. drei toten Soldaten.

Wer es erlebt hat wird es nicht vergessen. Tagelang stürtzten wahre Wasserwände vom Himmel und führten zur schlimmsten Hochwasserkatastrophe die den Paderborner und Bürener Raum im letzten Jahrhundert traf. Am Freitag dem 16. Juli 1965 der sogenannten „ Heinrichsflut“ kamen allein im Altenautal 7 Menschen um ihr Leben. Allein in Etteln verloren 4 Kinder in den Fluten ihr Leben.

Delbrück:(mb)

Berichte Kreis Paderborn:

23.08.2007

Almeflut im Kreis Paderborn – eine erste Bilanz

Hochwasserschutzsystem bewährt sich - Einstau von Rückhaltebecken drückt Flutwelle

Kreis Paderborn (krpb). Durch die starken Regenfälle war aus dem Flüsschen nicht nur ein Fluss sondern ein reißender Strom geworden, der bis in die Nacht hinein seine Kraft behielt: Die Alme hat ihren Höchststand heute Nacht um 2 Uhr mit 2,28 m erreicht. Der Pegel war zwischen 22 Uhr und 2 Uhr noch einmal um 17 cm gestiegen, obwohl die Flutwelle, die vor allem Weine, Büren und Brenken getroffen hatte, eigentlich "schon durch" war.