Nach 20 Jahren als Arzt des Verbandes der Feuerwehren im Kreis Paderborn wurde Josef Wächter verabschiedet.

 

Paderborn: In einer Feierstunde wurde Josef Wächter verabschiedet. Mehr als 20 Jahre unterstützte er den Verband in medizinischen Fragen und bei großen Einsatzlagen.
Wächter ist seit 1975 in seiner Heimatstadt Lichtenau als Feuerwehrmann aktiv. Im Jahr 1995 wurde er durch den Leiter der Feuerwehr zum Feuerwehrarzt ernannt. Seit dem 4. Mai 1996 ist er als Arzt des Verbandes der Feuerwehren im Kreis Paderborn tätig.

In seiner Freizeit hat er viele Jahre lang mit seinem Privat-PKW den Notarzt für das Stadtgebiet Lichtenau gestellt. Die größte Aufgabe meisterte er sicherlich im Jahr 1996, als Papst Johannes Paul eine Messe in der Senne für viele tausend Gläubige zelebrierte. Da es zu diesem Zeitpunkt noch keine ärztlichen Leitungsstrukturen im Rettungsdienst gab, übernahm Josef Wächter die Abschnittsleitung Sanitätsdienst.

"Alles funktionierte hervorragend und auch der Heilige Vater war mit der Leistung sehr zufrieden" erinnert sich Kreisbrandmeister Elmar Keuter.
Kurze Zeit später wurde Josef Wächter zum ersten Leitenden Notarzt des Kreises Paderborn ernannt. Derzeit sind mehr als 30 Ärzte mit dieser Qualifikation im Einsatz.

"Danke für alles, was du für den Verband der Feuerwehren und die Menschen im Kreis Paderborn geleistet hast", so Keuter abschließend.

Foto: Nach 20 Jahren als Arzt des Verbandes der Feuerwehren im Kreis Paderborn verabschiedet: (von links) Stellv. Kreisbrandmeister, Christoph Müller, Kreisbrandmeister Elmar Keuter, Feuerwehrarzt Josef Wächter und stellv. Landrat Vinzenz Heggen

Bericht: KFV Niklas Schäfers