Westenholz (bb). Nach Stationen in Altenbeken und Hövelhof sind die Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Paderborn in diesem Jahr zu ihrem Leistungsvergleich in Westenholz zu Gast. Aus Anlass seines 50-jährigen Bestehens hat sich der heimische Löschzug unter Führung von Hubert Beine und Vize Bernhard Horst schon beizeiten als Ausrichter der Großveranstaltung beworben.

Fotos: fw mb

Bis 2009 fand der Vergleich mit jeweils zwei Terminen im Jahr zentral an der Kreisfeuerwehrzentrale in Ahden statt. Zweck des Wettbewerbes, bei dem in den vergangenen drei Jahrzehnten immer stärker der sportliche Aspekt in den Fokus rückte, ist es seit jeher, den freiwillig teilnehmenden Ortsfeuerwehren eine objektive Rückmeldung auf ihren aktuellen Leistungsstand zu geben. Dabei helfen standardisierte Übungen.
Anreiz zur Teilnahme geben die Feuerwehrleistungsabzeichen, die unter anderem allen Blauröcken winken, die in der Prüfung zum ersten, dritten und fünften Mal bestehen. Danach wird jede fünfte erfolgreiche Teilnahme entsprechend gewürdigt.
Damit nicht nur die Spezialisten fürs Retten, Löschen, Bergen und Schützen, sondern auch alle Feuerwehrlaien immer wissen, wo was läuft, führt Matthias Hansel am 25. August durch das Programm und bringt den Zuschauern die Übungen näher.
Der Erlös der Veranstaltung kommt dem heimischen Löschzug zugute, der in Kürze ein neues Feuerwehrgerätehaus bauen will.

Bericht / Fotos: DSA Delbrücker Stadtanzeiger, Barbara Brunnert

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Westenholz (bb). Die Blauröcke können es kaum mehr erwarten, sich mit Gleichgesinnten aus der ganzen Region zu messen. Für Zuschauer ist die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, Einblicke in die Arbeit der Kameraden und die speziellen Anforderungen ihres Dienstes zu erhalten. Zum ersten Mal findet der Leistungsvergleich der Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Paderborn am Samstag, 25. August, auf Einladung des Löschzuges in Westenholz statt.

Dazu erwarten die Ausrichter gut 500 Teilnehmer, die ab 8 Uhr rund um das Gerätehaus an der Kreuzung von Anton-Pieper-Straße und Springpatt an den Start gehen. Jedes Team muss dabei einen festgelegten Reigen an Übungen absolvieren. In der schriftlichen Prüfung haben die Blauröcke dieses Jahr drei ausgewählte Fragen zu Löschfahrzeugen, Rettungsgeräten und Digitalfunk zu beantworten. Sportlich werden die Kameraden bei einem 450 Meter langen, diesmal hindernislosen Staffellauf in Feuerwehrschutzkleidung gefordert.
Die praktische Übung „Knoten und Stiche“ läuft auf Zeit; falsche Handgriffe beim Binden der Seile werden von den Prüfern des Kreisfeuerwehrverbandes mit Minuspunkten gewertet. Gleiches gilt für die Gruppen- und Staffelübungen, die für Schaulustige besonders sehenswert und vom Vorplatz des Gerätehauses bestens zu überblicken sind.
Dazu treten die Kameraden in unterschiedlichen Teamstärken von neun oder sechs Personen an. Die Art der Übungen ist den Feuerwehrleuten seit vier Wochen vor dem Leistungsvergleich bekannt, so dass sie sich intensiv vorbereiten konnten. Jeder Freiwillige sollte die Arbeitsgänge auf jeder beliebigen Position in der Gruppe oder Staffel aus dem Effeff beherrschen, denn welche Aufgaben innerhalb des Teams er konkret erledigen muss, wird erst am 25. August ausgelost.
Staffeln zeigen in Westenholz den Ablauf eines Löschangriffs mit jeweils einem B- und C-Rohr. Gruppen dürfen beweisen, dass sie sich bestens darauf verstehen, einer eingeklemmten Person unter einem Container technische Hilfe zu leisten.

Auf viele zufriedene Teilnehmer und noch mehr interessierte Zuschauer freut sich nun das örtliche Organisationsteam unter Regie von Meinolf Schormann-Diekmann. Im Sommer 2011 haben die Männer mit der Planung der Großveranstaltung begonnen und dabei wirklich an alles gedacht, was fürs gute Gelingen wichtig ist – angefangen bei der Ausschilderung von Sonderparkplätzen für Autos und Einsatzfahrzeuge über die Einrichtung der Anmeldestelle bis zur Bewirtung der Gäste mit kalten und warmen Getränken, Grillwürstchen, Pommes und Steak-Brötchen.
Selbst die Benachrichtigung und ein kleines Dankeschön für die Nachbarn des Gerätehauses, die von 8 bis vermutlich 16 Uhr mit Einschränkungen zu rechnen haben und für diese Zeit nicht mit Auto erreichbar sind, wurden nicht vergessen.

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Friedhelm Schmidt, Ulli Hagenbrock, Jürgen Lohmann, Meinolf Schormann-Diekmann und Danny Neukirch (v.l.) sind für die Verpflegung der Gäste und die allgemeine Organisation zuständig.

Frank Hansel und Tobias Rübbelke (vorne v.l.) kümmern sich um den Ablauf der schriftlichen Prüfungen. Maik Sellemerten und Jörg Brunnert (hinten v.l.) tragen Sorge für die praktischen Übungen. Bester Aussichtspunkt für interessierte Zuschauer ist der Vorplatz des Feuerwehrgerätehauses auf der Ecke von Anton-Pieper-Straße und Springpatt.

Fotos : DSA/Brunnert

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