15 neue Mitarbeiter der Notfallseelsorge Paderborn-Stadt haben ihre mehrmonatige Ausbildung abgeschlossen.

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Paderborn: 15 neue Mitarbeiter der Notfallseelsorge Paderborn-Stadt, jetzt wurden ihnen bei einem Gottesdienste in der Pfarrkirche St. Heinrich und Kunigunde in Schloß Neuhaus die Berufungsurkunden überreicht. Die Beauftragten für Notfallseelsorge der beiden Kirchen, Pfarrer Peter Dalheimer und Pfarrer Peter Scheiwe, überreichten die Bescheinigung.

Die neuen Notfallseelsorger wurden seit November 2015 unter anderem über die Bedürfnisse von akut psychisch traumatisierten Menschen geschult, übten sich in der Gesprächsführung, befassten sich mit einzelnen Einsatzszenarien. Sie lernten die rechtlichen Rahmenbedingungen ebenso kennen, wie die Organisation einer Einsatzstelle.

Die Notfallseelsorger werden eingesetzt, um Menschen zu betreuen, die mit einem plötzlichen Tod konfrontiert worden sind. Sie kümmern sich um Zeugen und Ersthelfer bei Ereignissen, bei denen Menschen schwer verletzt wurden oder zu Tode gekommen sind und begleiten die Polizei bei der Überbringung einer Todesnachricht. Der neue Kursus wurde notwendig, damit die Notfallseelsorge auch weiterhin den Einsatzkräften aus Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr verlässlich und vor allen Dingen zeitnah zur Verfügung stehen kann.I n der Stadt Paderborn halten sich ständig zwei Notfallseelsorger einsatzbereit.

Bericht / Foto: Westfälisches Volksblatt