Zwei Einsätze innerhalb von nur einer Minute für Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Bad Wünnenberg.

Bad Wünnenberg: Um 10.10 Uhr wurden zunächst die Feuerwehrleute der Löschzüge Fürstenberg und Bad Wünnenberg zu einem Wohnhaus an der Straße Sintfeld in Fürstenberg alarmiert. Dort war eine starke Verrauchung einer Wohnung festgestellt worden und die Feuerwehr gerufen worden.

An der Einsatzstelle drangen Feuerwehrleute unter Atemschutz in das Gebäude vor. Ein Feuer konnte dabei nicht festgestellt werden. Ursache der starken Verrauchung war ein Defekt an der Heizungsanlage im Keller. Die Wehrleute schalteten die Heizung ab und belüfteten das Gebäude intensiv.

Vor Ort waren 20 Einsatzkräfte aus Fürstenberg und Bad Wünnenberg mit sechs Einsatzfahrzeugen unter der Leitung von Wehrführer Martin Liebing und der Rettungswagen der Rettungswache Fürstenberg. Auch der Bezirks-Schornsteinfeger wurde zur Einsatzstelle gerufen.

Nur wenige Sekunden nach der Alarmierung in Fürstenberg gab die Leitstelle auch Alarm für die Löschgruppen Elisenhof und Helmern sowie das Tanklöschfahrzeug des Löschzuges Haaren. Im Bereich der Kreisstraße K 20 zwischen Elisenhof und Helmern waren bei einem Winterdienstfahrzeug der Straßenmeisterei plötzlich Flammen aus dem Armaturenbrett der Fahrerkabine geschlagen.
Der Fahrer des Fahrzeuges hatte vor Eintreffen bereits erste Löschversuche unternommen, indem er Schnee auf das Armaturenbrett schaufelte. Die ersteintreffenden Feuerwehrleute der Löschgruppe Elisenhof löschten die Flammen dann mit einem Schaumrohr. Sie wurden von den Wehrleuten aus Helmern und Haaren unterstützt.

An dieser Einsatzstelle waren 15 Feuerwehrleute mit vier Einsatzfahrzeugen unter der Leitung von Marcus Siekaup sowie die Polizei mit einem Streifenwagen im Einsatz. Bei den Einsätzen hatten die Einsatzkräfte mit starkem Schneefall und Eisglätte zu kämpfen.

Bericht: Feuerwehr Bad Wünnenberg, Christoph Hesse.