Kellerbrand Oberntudorf, Rauchentwicklung Lange Straße Salzkotten.

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Salzkotten: Viele Bürger in und um Salzkotten haben sich am Abend über heulende Sirenen gewundert. Die Salzkottener Feuerwehr rückte gegen 22 Uhr am zweiten Weihnachtstag aus: Grund waren zwei kleine Brände in der Innenstadt und im Ortsteil Oberntudorf. – Dort brannte es in der Von-Vincke-Straße in einem Keller, drei Bewohner kamen vorsorglich mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus. In der Lange Straße in Salzkotten gab es eine Qualmwolke, die Ursache blieb bisher unklar. Bericht: Radio Hochstift

Schwelbrand im Heizungskeller. 17 Hausbewohner werden ins Gerätehaus evakuiert – vier Verletzte im Krankenhaus

 

Oberntudorf(sen). Für 17 Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Von-Vincke-Straße in Oberntudorf endete das Weihnachtsfest mit einem großen Schrecken. Im Keller des Hauses war am Abend des zweiten Feiertages gegen 22 Uhr ein Schwelbrand ausgebrochen. Alle Bewohner mussten vorsichtshalber evakuiert werden und fanden Unterschlupf im Feuerwehrgerätehaus. Vier Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

Bewohner hatten am späten Abend starke Rauchentwicklung in dem Gebäude entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. »Die Kellerräume waren bereits stark verraucht, als wir eintrafen«, berichtet Einsatzleiter Matthias Abt. Daher habe es sich schwierig gestaltet, der Ursache auf den Grund zu gehen. Die Bewohner des Hauses konnten aber ganz normal durchs Treppenhaus das Gebäude verlassen, so dass die Drehleiter nicht eingesetzt werden musste. Im Heizungskeller fanden die Einsatzkräfte zahlreiche zum Teil undefinierbare Gegenstände wie Autobatterien und Benzinkanister. »Da hätte durchaus Schlimmeres passieren können«, berichtet auch Oberntudorfs Löschzugführer Friedhelm Knust. Vor Ort waren etwa 30 Einsatzkräfte aus den Löschzügen Obern- und Niederntudorf, Thüle und Salzkotten. Erst fünf Minuten zuvor war eine unbekannte Rauchentwicklung aus der Sälzer Apotheke an der Lange Straße in Salzkotten gemeldet worden, die sich aber als Fehlalarm entpuppte. So wurden die Kräfte nach Oberntudorf weitergeleitet. Da etwa 20 Personen in dem Haus vermutet wurden, waren die Feuerwehren in höchster Alarmbereitschaft.

Nachdem die Einsatzkräfte das Haus mehrfach durchlüftet hatten, konnten die Evakuierten gegen Mitternacht wieder in ihre Wohnungen zurück. Die Polizei hat Ermittlungen nach der Brandursache aufgenommen.

Bericht: Westfälisches Volksblatt. Fotos: Marc Köppelmann

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