Großbrand in Delbrück Boke. Feuer 4 Gesamtwehr. Einsatzverstärkung DLK Feuerwehr Paderborn und Salzkotten.

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Delbrück Boke: Feuer 4 Gesamtwehralarmierung Feuerwehr Delbrück, Scheunenbrand in Boke Unter Eichen, brennt Scheune angrenzende Gebäude in Gefahr. Einsatzverstärkung DLK FW Paderborn, DLK FW Salzkotten, AB Atemschutz KFTZ,
Um 21.00 Uhr zuerst Alarmierung der Löschzüge Boke und Delbrück. Bei Eintreffen der ersten Kräfte erfolgte umgehend Erhöhung der Alarmierung auf Feuer 4, alle Erstangriffsfahrzeuge der anderen Züge und Verstärkung durch die DLK FW  Paderborn und Salzkotten. Durch massiven Innen und Außengriff konnte eine  Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile verhindert werden.Beim Schwanenkrug in  Boke wurde eine Sammelstelle eingerrichtet von der aus die Fahrzeuge  koordiniert wurden. Die Löscharbeiten werden bis in den Dienstagmorgen andauern.

Bericht: FW Delbrück meinolf brökelmann,


Westfälisches Volksblatt

Feuerwehr im Großeinsatz - 1500 Schweine gerettet
Altes Bauernhaus geht in Flammen auf

Delbrück: Am Montagabend ist im Delbrücker Ortsteil Boke ein altes Bauernhaus komplett ausgebrannt. Mit 80 Feuerwehrleute sowie von drei Drehleitern aus Delbrück, Paderborn und Salzkotten rückte die Feuerwehr gegen das komplett in Brand stehende Gebäude in der Straße „Unter Eichen“ vor. Die Löscharbeiten zogen sich bis in den Dienstag morgen hin.
 Das 15 mal 30 Meter große, in Fachwerkbauweise errichtete alte Gebäude geriet gegen 21 Uhr aus bislang ungeklärten Gründen in Brand. In nur 20 Meter Entfernung befand sich ein großer Schweinestall mit rund 1.500 Tieren. Durch schnelles Eingreifen der Feuerwehr konnte dieser Stall gerettet werden. „Gefahr für die Tier hat zu keinem Zeitpunkt bestanden“ so Einsatzleiter Reinhard Brand. Für 15 Hühner im Stallungsbereich gab es jedoch keine Rettung mehr.

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Große Probleme bereitete den Einsatzkräften die Dacheindeckung aus Onduline. „Dieses Material kann bei entsprechenden Temperaturen in Brand geraten und dann in brennenden Tropfen in das Gebäude fallen“ erläuterte Reinhard Brand vor Ort. Durch eine massiven Löscheinsatz von drei Drehleitern sowie im Außenangriff konnte dies verhindert werden. Langwierig erwiesen sich auch die Löscharbeiten an der aus Eichenbohlen bestehenden Zwischendecke. Auch diese stand bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte aus Boke und Delbrück in Flammen. Die Wasserversorgung wurde über einen Pendelverkehr mit wasserführenden Fahrzeugen sowie über eine lange Wegestrecke zum nächstgelegenen Unterflurhydranten sichergestellt.

Bei Temperaturen von 3 Grad unter Null verwandelten sich die Straßen sowie die Hoffläche schnell in spiegelglatte Rutschbahnen. Der Bauhof setzte ein Streufahrzeug ein um die Flächen zu streuen. Noch in der Nacht nahmen Ermittler der Kriminalpolizei die Ursachensuche auf. Auch zur Schadenshöhe an dem alten Heuerlingshaus liegen noch keine Angaben vor.

Neben den Löschzügen aus Boke, Delbrück und Bentfeld wurden die Erstangriffsfahrzeuge der Löschzüge aus Westenholz, Lippling und Ostenland zum Einsatz gerufen. Außerdem wurde eine Drehleiter sowie ein Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Paderborn und die Drehleiter der Salzkottener Feuerwehr angefordert. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den Dienstag hin.

Neue Westfälische

Delbrücker Scheune brennt lichterloh

Delbrück. Seit 21 Uhr am Montagabend bekämpften rund 80 Feuerwehrleute aus Delbrück den Brand einer Scheune in der Straße Untereichen im Stadtteil Boke. Unterstützt wurde die Delbrücker Feuerwehr durch zwei weitere Drehleitern aus den Nachbarstädten Paderborn und Salzkotten.

Das Hauptaugenmerk der Feuerwehr lag auf einem Schweinestall mit rund 1.500 Tieren, der nur 20 Meter von der brennenden Scheune entfernt lag. Mit einem massivem Wassereinsatz gelang es den Einsatzkräften jedoch, ein Übergreifen auf die Stallungen mit dem wertvollen Tierbestand zu verhindern.

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Um 20.59 Uhr alarmierte die Leitstelle des Kreises Paderborn die ersten Kräfte der Löschzüge Boke, Delbrück und Ostenland. Bereits um 21.12 Uhr forderte Einsatzleiter Reinhard Brand eine Drehleiter der Feuerwehr Paderborn und ein 4.000 Liter fassendes Tanklöschfahrzeug nach. Um 21.19 Uhr wurde auch die Drehleiter der Feuerwehr Salzkotten alarmiert. Weitere vier Minuten später ließ der Einsatzleiter das Alarmstichwort auf Feuer 4 erhöhen, wodurch auch die Erstangriffsfahrzeuge der übrigen Delbrücker Löschzüge zur Einsatzstelle gerufen wurden. Gegen 22 Uhr kämpften rund 80 Feuerwehrleute gegen die Flammen.
Erschwert wurde der Löscheinsatz durch die niedrigen Temperaturen, die die Straßen rings um Boke in gefährliche Rutschbahnen verwandelt hatten. Die Polizei nahm noch in der Nacht zu Dienstag ihre Ermittlungen auf. Angaben zur Schadenshöhe und zur Brandursache liegen noch nicht vor.