Altenbeken. Husky sorgt für Vollsperrung des Altenbekener Bahnhofs und einen Einsatz für die Feuerwehr.

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Altenbeken: Ein Tierettungseinsatz hielt am vergangenen Wochenende die Brandschützer der Eggegemeinde in Atem: Reisende und Aufsichtspersonal der Deutschen Bahn hatten in den frühen Abendstunden einen herrenlosen Hund entdeckt, der zwischen Bahngebäuden und Gleisen herumstreunerte. Da sich das Tier nicht einfangen ließ alarmierten sie die Feuerwehr.

Als Einsatzkräfte am Bahnsteig eintrafen, bewegte sich der Hund bereits Richtung Rehbergtunnel. Da im Altenbekener Bahnhof drei Hauptstrecken aufeinander treffen und auch die übrigen Gleisanlagen teilweise stark befahren werden, musste der Knotenpunkt für die Suchmaßnahmen voll gesperrt werden. Die Sperrung erfolgte in enger Abstimmung mit der Bundespolizei sowie dem DB-Notfallmanagement. Zusätzlich sorgte die Dunkelheit für Schwierigkeiten.

Der flinke Vierbeiner hielt die Einsatzkräfte auf Trab: Erst nach mehr als 40 Minuten konnte der Hund aufgegriffen und festgehalten werden. Anschließend wurden die Gleisanlagen wieder frei gegeben. Jedoch kam es durch die längere Sperrung zu Einschränkungen und Verspätungen im Bahnverkehr, wie ein Notfallmanager der Deutschen Bahn mitteilte.

"Der Hund ist wohlauf und hat sogar die Einsatzkräfte freundlich begrüßt", kommentiert schmunzelnd Wehrleiter Josef Lütkemeier, den kuriosen Einsatz.

Später hat die Feuerwehr den Besitzer ausfindig gemacht und das entlaufene Tier übergeben.

Bericht / Foto  Niklas Schäfers FW Altenbeken

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