Schwerer Verkehrsunfall Ortseingang Weiberg.

19-jähriger Feuerwehrkamerad stirbt nach Verkehrsunfall in Bielefelder Klinik.

 

Büren Weiberg: Gegen 02.10 Uhr befuhr der 19-jährige Fahrer eines Opel Corsa die K 35 von Büren kommend in Richtung Weiberg. Aus unbekanntem Grund geriet er in Höhe des Ortseingangs Weiberg nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem Fahrzeug frontal gegen einen Straßenbaum. Dabei wurde er zunächst im Fahrzeug eingeklemmt.

In Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst wurde der Fahrer mit lebensgefährlichen Verletzungen aus dem Fahrzeug gerettet und mit dem RTW zum Flughafen Paderborn-Lippstadt gefahren, wo er an den nachtflugtauglichen Rettungshubschrauber Christoph Westfalen übergeben wurde, mit dem er weiter in eine Spezialklinik nach Bielefeld geflogen wurde. Dort erlag der 19-Jährige später seinen schwersten Verletzungen.

Im Einsatz: LdF (KdoW), stellv. LdF (KdoW), LG Weiberg-Barkhausen (LF 8, MTW), LG Harth (TLF 16/25) Rettungswache Büren (NEF, RTW), RTH Christoph Westfalen, Notfallhelfergruppe DLRG (GW), Polizei

Bericht: Löschzug Büren , Andreas Müller 

Neue Westfälische

Büren (my). In einer Bielefelder Spezialklinik ist am Donnerstagvormittag ein 19-jähriger Autofahrer aus Büren-Harth seinen schweren Verletzungen erlegen, die er am frühen Morgen bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 35 zugezogen hatte.

Gegen 2.10 Uhr driftete der Opel Corsa des 19-Jährigen kurz vor dem Ortseingang des Stadtteils Weiberg aus Richtung Büren quer über die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal gegen einen massiven Straßenbaum.Als der Rettungswagen als erstes Fahrzeug an der Unfallstelle eintraf, stellte sich heraus, dass der Fahrer im Wrack eingeklemmt war, worauf auch um 2.16 Uhr die Feuerwehren aus Büren, Harth und Weiberg alarmiert wurden.

Für die rund 50 Einsatzkräfte war die Rettung des Verletzten eine besondere Belastung, da es sich um einen Feuerwehrmann handelte, den viele Kameraden gut kannten.

Noch während der Rettungsmaßnahmen wurde der lebensgefährlich Verletzte vom Notarzt versorgt und dann mit dem Rettungswagen zum Flughafen Paderborn/Lippstadt gefahren. Auf dem Airport übernahm der nachtflugtaugliche Rettungshubschrauber "Christoph Westfalen" aus Rheine den Verletzten. Eine Außenlandung mitten in der Nacht wurde wegen der zahlreichen Windkraftanlagen in der Nähe der Unfallstelle als zu riskant verworfen. Mit dem Hubschrauber wurde der lebensgefährlich Verletzte  in die Bielefelder Klinik Gilead geflogen. Dort erlag der 19-Jährige wenige Stunden später seinen massiven Verletzungen.

Westfälisches Volksblatt

Junger Feuerwehrmann tödlich verletzt
19-Jähriger schleudert gegen einen Baum

Büren(pic). Entsetzlicher Einsatz für die Feuerwehr aus Büren: Sie musste nach einem Verkehrsunfall in der Nacht zum Feiertag Christi Himmelfahrt einen Kameraden aus einem Autowrack befreien.

Der 19-Jährige, der nach Angaben der Polizei wahrscheinlich nicht angeschnallt war, hat den Unfall nicht überlebt. Er starb in der Gilead-Klinik in Bielefeld.

Gekracht hat es erneut auf der unfallträchtigen Kreisstraße zwischen Weiberg und Büren. Diesmal verlor ein junger Mann aus Harth sein Leben. Der 19-jährige war gegen 2 Uhr mit seinem Opel Corsa in einer leichten Rechtskurve wenige Meter vor Weiberg nach links von der Straße abgekommen: Der Wagen geriet auf die Gegenspur und prallte frontal gegen einen Baum. Rettungskräfte befreiten das eingeklemmte Unfallopfer aus dem völlig zerstörten Autowrack. Der Pilot des herbeigerufenen Rettungshubschraubers »Westfalen« wollte wegen etlicher Windkraftanlagen im Umfeld des Unfallortes keine Landung riskieren. In der Nähe befinden sich nämlich auch 186 Meter große Windkraftanlagen, die zurzeit im Bau sind und daher noch keine Positionsleuchten in Betrieb genommen haben.

So wurde der lebensbedrohlich verletzte Autofahrer zunächst zum Paderborner Flughafen gebracht. Dort nahm ihn der Rettungshubschrauber auf. Doch jede Hilfe kam zu spät: Der 19-Jährige erlag in der Klinik in Bielefeld seinen Verletzungen.

Am Unfallort leisteten 50 betroffene Feuerwehrkräfte aus Büren, Harth und Weiberg unter Einsatzleitung von Wehrführer Andreas Müller Hilfe.