Altenbeken Schwaney: Großbrand zerstört Pferdestall. 18 Pferde aus brennendem Gebäude gerettet, für 2 Pferde kam jede Hilfe zu spät.
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Schwaney: Ein Brand in einem Pferdestall im Ortsteil Schwaney sorgte in den frühen Morgenstunden des ersten Weihnachtstages für einen Großeinsatz der Feuerwehr Altenbeken.
 
Um 04.26 Uhr wurde der Löschzug Schwaney sowie die Ergänzungsgruppe Buke zu einem Brand in einer 700 Quadratmeter großen Reithalle alarmiert. Bei Eintreffen stellten die ersten Kräfte fest, dass das Feuer bereits auf die Stallungen übergegriffen hatte. Unverzüglich wurde Vollalarm für die Feuerwehr der Gemeinde Altenbeken ausgelöst.
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Mehr als 18 Pferde mussten aus dem brennenden Gebäude gerettet werden. Ein Pferd konnte nur noch tot in der Box aufgefunden werden, ein weiteres wurde durch einen Tierarzt vor Ort eingeschläfert. Der Löscheinsatz gestaltete sich als mühsam und schwierig. Vor allem das Brandgut machte der Feuerwehr zu schaffen.
140 Quaderballen sowie loses Stroh waren in Brand geraten und mussten mühsam auseinander gezogen und abgelöscht werden. Zur technischen Unterstützung wurde ein Teleskoplader der Gemeinde hinzugezogen.
„Ein Übergreifen auf das Hauptgebäude konnte durch einen massiven Löschangriff im Innenraum sowie über das Wenderohr der Drehleiter verhindert werden“, erläutert Wehr- und Einsatzleiter Josef Lütkemeyer.  Zeitweise waren zehn C-Rohre im Einsatz. Zusätzlich wurde der Abrollcontainer Atemschutz angefordert, um eine ausreichende Anzahl an Atemschutzgeräten sicherzustellen.

Als problematisch erwies sich auch die Wasserversorgung. Deshalb wurde durch Kräfte der Feuerwehr eine 500 Meter lange B-Schlauchleitung von der Zisterne eines benachbarten Bauernhofs bis an die Einsatzstelle gelegt.  „Nur so konnten wir eine kontinuierliche Versorgung mit Löschwasser sicherstellen“, so Lütkemeyer weiter.
Die Feuerwehr Altenbeken war mit insgesamt 90 Kräften im Einsatz. „Immer wieder mußten Nachlöscharbeiten durchgeführt werden, da Glutnester erneut aufflammten“, so Schwaneys Löschzugführer.
Am Gebäude entstand Totalschaden. In Teilbereichen besteht Einsturzgefahr. Die noch andauernden Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Kriminalpolizei aufgenommen. Die Brandursache ist noch unklar.
Die letzten Einsatzkräfte konnten erst gegen 15.00 Uhr wieder einrücken.

Gesamtzahl Einsatzkräfte: 90 Einsatzkräfte
Fahrzeuge: Feuerwehr Altenbeken: Kommandowagen LdF, Feuerwehrarzt
Löschzug Schwaney: Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug, Tanklöschfahrzeug, Mannschaftstransportfahrzeug
Löschzug Buke: Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug, Hilfeleistungs-Tanklöschfahrzeug, Drehleiter, Mannschaftstransportfahrzeug
Löschzug Altenbeken: Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug, Tanklöschfahrzeug, Löschgruppenfahrzeug, Mannschaftstransportfahrzeug
Feuerwehr Stadt Paderborn: Notarzteinsatzfahrzeug, Rettungstransportwagen
Kreis Paderborn: Rettungstransportwagen, Schlauchwagen, AB-Atemschutz Kommandowagen KBM
Sonstige: Veterinäramt mit Tierarzt

Bericht: FW Altenbeken Niklas Schäfers
Fotos: Marc Köppelmann
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Neue Westfälische
Zwei Pferde kommen bei Feuer in Altenbeken ums Leben
Feuerwehr rettet 18 Pferde aus brennendem Stall

Altenbeken. Ein Brand in einem Pferdestall im Altenbekener Ortsteil Schwaney sorgte in den frühen Morgenstunden des ersten Weihnachtstages für einen Großeinsatz der Feuerwehr Altenbeken.
Um 04.26 Uhr wurde der Löschzug Schwaney sowie die Ergänzungsgruppe Buke zu einem Brand in einer 700 Quadratmeter großen Reithalle alarmiert. Bei Eintreffen stellten die ersten Kräfte fest, dass das Feuer bereits auf die Stallungen übergegriffen hatte. Unverzüglich wurde Vollalarm für die Feuerwehr der Gemeinde Altenbeken ausgelöst.
 Mehr als 18 Pferde mussten aus dem brennenden Gebäude gerettet werden. Ein Pferd konnte nur noch tot in der Box aufgefunden werden, ein Weiteres wurde durch einen Tierarzt vor Ort eingeschläfert.

Der Löscheinsatz gestaltete sich als mühsam und schwierig. Vor allem das Brandgut machte der Feuerwehr zu schaffen: 140 Quaderballen sowie loses Stroh waren in Brand geraten und musste mühsam auseinander gezogen und abgelöscht werden. Zur technischen Unterstützung wurde ein Teleskoplader der Gemeinde hinzugezogen.
"Ein Übergreifen auf das Hauptgebäude konnte durch einen massiven Löschangriff im Innenraum sowie über das Wenderohr der Drehleiter verhindert werden", erläutert Wehr- und Einsatzleiter Josef Lütkemeyer.  Zeitweise waren zehn C-Rohre im Einsatz. Zusätzlich wurde der Abrollcontainer Atemschutz angefordert, um eine ausreichende Anzahl an Atemschutzgeräten sicherzustellen.
Als problematisch erwies sich auch die Wasserversorgung. Deshalb wurde durch Kräfte der Feuerwehr eine 500 Meter lange B-Schlauchleitung von der Zisterne eines benachbarten Bauernhofs bis an die Einsatzstelle gelegt.  "Nur so konnten wir eine kontinuierliche Versorgung mit Löschwasser sicherstellen", so Lütkemeyer weiter.

Die Feuerwehr Altenbeken war mit insgesamt 90 Kräften im Einsatz. Die Löscharbeiten dauern zurzeit noch an. "Immer wieder müssen Nachlöscharbeiten durchgeführt werden, da Glutnester erneut aufflammen", so Schwaneys Löschzugführer.
Am Gebäude entstand Totalschaden. In Teilbereichen besteht Einsturzgefahr. Die Brandursache ist noch unklar.

Westfälisches Volksblatt

Altenbeken (WB/he). Bei einem Brand im Altenbekener Ortsteil Schwaney (Kreis Paderborn) ist am frühen Morgen des ersten Weihnachtstages die Halle des Reitervereins Schwaney abgebrannt. Untergebracht waren dort 20 Pferde. 18 Tiere konnte auf einer Koppel in Sicherheit gebracht werden, für zwei Pferde kam jede Hilfe zu spät, eins verschied direkt, das andere musste wegen unheilbarer Verbrennungen vom Veterinär eingeschläfert werden.
 
Das Feuer war kurz vor 4.30 Uhr ausgebrochen. Die Feuerwehr Altenbeken war mit ihren drei Löschzügen und insgesamt 90 Kräften im Einsatz. Sie hatte den Brand, dessen Ursache noch unklar ist, nach rund einer Stunde unter Kontrolle.
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Bericht: Polizei
Brand eines Reitstalls in Altenbeken-Schwaney

In den frühen Morgenstunden des 1. Weihnachtsfeiertages geriet aus bislang ungeklärter Ursache ein Reitstall in Altenbeken-Schwaney in Brand. Bei dem Gebäude handelt es sich um eine ca. 30 mal 20 Meter große Reithalle mit angrenzenden Stallungen und Strohlager. In den Stallungen waren insgesamt 20 Pferde untergebracht. Bei dem Brand wurde eine trächtige Stute getötet, eine weitere, ebenfalls trächtige Stute musste aufgrund der Brandverletzungen durch einen Tierarzt eingeschläfert werden. Das Gebäude brannte komplett ab, der Sachschaden wird auf ca. 250 000 Euro geschätzt. Die Brandstelle wurde beschlagnahmt. Weitere Ermittlungen zur Brandursache erfolgen durch die Fachdienststelle.

Radio Hochstift
Pferde sterben bei Großfeuer

Schon wieder ein Feuerwehr-Großeinsatz im Hochstift:
In den frühen Morgenstunden des ersten Weihnachtstages ist in Altenbeken-Schwaney eine Reithalle komplett abgebrannt. Als die Feuerwehrleute gegen 4.30 Uhr eintrafen, hatten die Flammen schon auf die angrenzenden Stallungen übergegriffen: ein Pferd lag tot in seiner Box, ein weiteres musste der Tierarzt einschläfern. Rund 20 Pferde konnten aus dem brennenden Gebäude gerettet werden.
Besonders schwierig war für die insgesamt 90 Einsatzkräfte, dass in der Schwaneyer Reithalle etwa 140 Ballen und loses Stroh lagerten. Das mussten sie  erst mühsam auseinander ziehen, um es löschen zu können.
Um genug Wasser zu haben, legte die Feuerwehr eine 500 Meter lange Schlauchleitung zur Zisterne eines benachbarten Bauernhofes. Die Ursache für das Feuer ist unklar, die Polizei ermittelt.