Wohnhaus völlig verraucht. Nachbarn reagieren schnell.

  • Hoevelhof


Riege (al). Aufmerksame Nachbarn haben am frühen Freitagabend in Riege einen Wohnhausbrand größeren Ausmaßes durch schnelles Reagieren vereitelt. Gegen 17.15 Uhr hatten sie »Im Schulkamp« das extrem laute Piepsen von Rauchmeldern gehört.

Als sie bemerkten, dass aus einem Haus dichter Rauch unter der Haustür hervor quoll, alarmierten sie unverzüglich Feuerwehr und Rettungskräfte.
»Da bei unserem Eintreffen zunächst nicht klar war, ob sich noch eine Person in dem Gebäude befindet, habe ich sofort per Sirenenalarm weitere Einsatzkräfte alarmiert. Glücklicherweise hielt sich in dem Haus zu diesem Zeitpunkt niemand auf«, fasste Hövelhofs Wehrführer Peter Kesselmeier später zusammen.
Die Polizei hatte parallel zum Feuerwehreinsatz versucht, Bewohner zu ermitteln, was schließlich auch gelang. Nachdem feststand, dass sich die gesuchte Person auswärts aufhielt, konnte die Suche im Gebäude beendet werden.

Unter Atemschutz waren Feuerwehrtrupps in das komplett verrauchte Wohnhaus eingedrungen und hatten alle Etagen durchsucht. »Wir konnten die Brandstelle in einem Hobbyraum im Keller lokalisieren. Der eigentliche Brandherd war schnell gelöscht. Allerdings war der Rauch durch das gesammte Gebäude gezogen«, berichtete Pressesprecher Tim Kesselmeier nach Abschluss der Löscharbeiten.

Mit mehreren Hochleistungslüftern wurde das Gebäude entraucht. Nach ersten Schätzungen ist von einem enormen Sachschaden auszugehen, da sich der Ruß über das gesamte Inventar gelegt und damit unbrauchbar gemacht hat. Nach rund 90 Minuten konnten die ersten Einsatzkräfte abrücken.

Bericht: Westfälisches Volksblatt, A. Langer

 

Bericht: Polizeipresse
Feuer in Keller verursacht hohen Sachschaden

Hövelhof: Durch das Feuer im Keller eines Einfamilienhauses in Riege ist am Freitagnachmittag hoher Sachschaden entstanden. Gegen 16.55 Uhr war ein Zeuge durch den akustischen Alarm von Rauchmeldern auf das Feuer in dem an der Straße Im Schulkamp gelegenen Haus aufmerksam geworden und hatte die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte drang Rauch unter der Haustür hervor. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich im Haus noch Personen befanden, wurde die Haustür gewaltsam geöffnet. Bei der Suche konnten die Feuerwehrleute keine Personen im Haus feststellen.
 
Das Feuer war offensichtlich in einem Kellerraum entstanden. Durch die starke Rauchentwicklung wurden der gesamte Keller und das Erdgeschoss durch Rußabschlag schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass ein technischer Defekt vermutlicher einer Mehrfachsteckdose in einem der Kellerräume zu dem Brandausbruch geführt hat. Der Sachschaden dürfte sich auf rund 100000 Euro belaufen. Die von dem Qualm belasteten Etagen sind zur Zeit nicht bewohnbar.