Ein Einfamilienhaus in Lichtenau-Herbram ist am Dienstagmorgen durch ein Feuer vollständig zerstört worden. Verletzt wurde niemand.

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Lichtenau: Nach den bisherigen Erkenntnissen war gegen 08.00 Uhr der Sohn (21) der dreiköpfigen Familie, der sich zu dem Zeitpunkt im Obergeschoss aufhielt, durch das Piepen eines Rauchmelders auf das Feuer aufmerksam geworden. Er informierte sofort seinen Vater (56), der sich im Erdgeschoss des an der Neuenheerser Straße gelegenen Hauses befand. Die Mutter war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht zu Hause.

Zeitgleich hatte ein Nachbar (70), das brennende Dach gesehen. Gerade als er an der Tür des betroffenen Hauses klopfte, um seine Nachbarn zu warnen, verließen diese das Haus. Trotz des massiven Löscheinsatzes der Feuerwehr brannte das Haus vollständig aus. Wegen des hohen Brandschadens besteht akute Einsturzgefahr, so dass die Brandermittler der Polizei bislang noch nicht in das Haus vordringen konnten, um nach der Brandursache zu suchen. Aufgrund der großen Hitzeentwicklung kam es darüber hinaus zu Schäden an vier benachbarten Häusern.

Bericht: Polizeipresse


Bericht / Foto: Westfälisches Volksblatt
 
Feuerwehr in Herbram im Einsatz – Neuenheerser Straße gesperrt, Wohnhaus brennt.

Lichtenau-Herbram (WB). Ein Großbrand hat am Dienstagmorgen ein Wohnhaus an der Neuenheerser Straße in Lichtenau zerstört. Die beiden Bewohner, Vater und Sohn, brachten sich unversehrt in Sicherheit. Ein Rauchmelder hatte Alarm geschlagen und den Sohn geweckt.Um 8.06 Uhr wurde die Lichtenauer Feuerwehr alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das gesamte Gebäude bereits im Vollbrand. Etwa 70 Feuerwehrleute aus Lichtenau, Herbram, Hakenberg, Asseln, Iggenhausen, Dalheim, Kleinenberg, Henglarn und Grundsteinheim kämpften gegen die lodernden Flammen.

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Unterstützt wurden die Lichtenauer Kräfte unter der Einsatzleitung von Christoph Michaelis vom Löschzug Buke der Nachbarwehr aus Altenbeken, die mit einem Tanklöschfahrzeug und einer weiteren Drehleiter im Einsatz waren. Die Kreisfeuerwehrzentrale entsandte den Abrollbehälter Atemschutz nach Herbram.

Bereits im April 2001 hatte es an gleicher Stelle bereits in dem früher landwirtschaftlich genutzten Gebäude  einen Wohnhausbrand gegeben. Damals war das Wohnhaus bereits erheblich beschädigt worden. Zur Zeit wird ein Teil des Hauses bewohnt, andere Teile des Gebäudes nach Angaben der Polizei renoviert. Das Wohnhaus ist einsturzgefährdet und unbewohnbar. Die Brandursache steht noch nicht fest. Der Brand soll nach ersten Erkenntnissen der Polizei im vorderen Bereich des Hauses ausgebrochen sein.