Übung Brandeinsatz am Stadion - Jugendgruppen in Action, Nachwuchskräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz Paderborn.

  • Paderborn

 

Paderborn: Ein dumpfer Knall, dann steigt an der Südtribüne der Benteler-Arena in Paderborn grüner Rauch auf. Ein Szenario was sich in Paderborn keiner vorstellen möchte, ist am vergangenen Samstag den 7. Juli für die Nachwuchskräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes in Zusammenarbeit mit
dem Deutschen Roten Kreuz Paderborn Wirklichkeit geworden.

Für diese Übung wurde der Bereitschaftsraum der Polizei vernebelt und mit Hilfe der Fachgruppe Sprengen des Technischen Hilfswerkes eine Knall- und Rauchatmosphäre erzeugt. Die Hauptaufgaben waren klar definiert:
Die Feuerwehr löscht, rettet die verletzen Personen aus der Polizeibarracke und sichert die Seitenflanke des Stadions, das THW unterstützt den Einsatzabschnitt mit Hilfe eines 8000l Wassertankers. Zeitgleich wurden an der Nordtribüne die Verletzten und vermissten Personen durch das THW, unter zur Hilfenahme von Schleifkorbtrage und Leiterhebel, aus dem Stadion gerettet.

Die geretteten Menschen wurden durch das DRK übernommen und fiktiv den örtlichen Krankenhäusern zugeführt. Letzten Endes wurde durch den Baufachstatiker des THWs in Rücksprache mit dem Abschnittsleiter der Feuerwehr die Notwendigkeit eines Abstützsystems aus Holz (ASH) zur Sicherung der linken Seite der Polizeibarrake festgestellt, dieses wurde durch das THW errichtet.

Durch diesen umfangreichen Einsatzablauf der Übung, gelang es dem Orga-Team, bestehend aus Daniel Hesse (THW) sowie Marc-Philipp Mersch, Lukas Husemann und Caspar-David Kallidat der Feuerwehr Paderborn, den Jugendlichen den Zusammenhalt und die erforderliche Zusammenarbeit der einzelnen Hilfsorganisationen im Einsatzfall zu verdeutlichen.

Fazit der ganzen Übung ist: Die Zusammenarbeit klappt 1A und sollte in weiteren gemeinsamen Übungen intensiviert werden. Ein großer Dank geht an dieser Stelle auch an den SC Paderborn 07, der durch die Bereitstellung des Stadions eine Übung in diesem Umfang überhaupt ermöglicht hat. Des Weiteren bedanken wir uns bei allen freiwilligen Helfern der Löschzüge, des THWs und des DRKs, sowie 2 externen Kollegen einer befreundeten Feuerwehr aus Niedersachen.

Quelle: Kreis-JF-Wart Andreas Luig