Gasleck in Wewer. Rohrleitung im Baustellenbereich am Alten Hellweg abgedichtet.

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Wewer: Der Ortskern von Wewer war am Donnerstagvormittag gesperrt. An einer Gasleitung am Alten Hellweg musste ein Leck abgedichtet und repariert werden. Nach gut drei Stunden konnte der Schadensbereich wieder freigegeben werden.
Passanten hatten vor der Apotheke am Alten Hellweg Gasgeruch wahrgenommen und um 9.32 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Die Berufsfeuerwehr rückte unter anderem mit einem Messtechnik-Fahrzeug aus und konnte im Bereich der Baustelle einen im Erdreich liegenden Gasaustritt nachweisen. Daraufhin wurde der Gefahrenbereich, in dem außer der Apotheke auch eine Arztpraxis liegt, abgesperrt.

»Im Nahbereich war mit den Messgeräten ein Gasaustritt nachweisbar«, sagte Einsatzleiter Ralf Schmitz vor Ort. Der Gasversorger Westfalen-Weser-Netz regelte die Gasleitungen ab. Dafür mussten die Kunststoffleitungen angebohrt werden, um an Metallstäben befestigte Ballons in die Rohre einlassen zu können. Die wurden dann mit Luft aufgepumpt und dichteten die Rohre ab. Anschließend konnte die Suche nach dem Leck im Erdreich beginnen. Nachdem es den Technikern des Energieversorgers gelungen war, das Leck ausfindig zu machen und abzudichten, konnte die Sperrung gegen 12.45 Uhr aufgehoben werden.

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Da der Zugang zur Arztpraxis im abgesperrten Bereich lag, war bei den Patienten am Vormittag eine gewisse körperliche Fitness gefragt. Sie mussten seitlich über einen Zaun klettern, um den Eingang zu erreichen. »Der Betrieb in unserer Praxis konnte aber ansonsten normal weiterlaufen«, berichtete eine Arzthelferin. In der benachbarten Apotheke war der Publikumsverkehr komplett abgeschnitten. »Wir sind nur noch telefonisch erreichbar«, sagte eine Mitarbeiterin am Mittag. »Die Kunden können derzeit nicht zu uns herein.« Kunden der gegenüber liegenden Sparkasse konnten nur über die Straße »Im Tigg« den Eingang erreichen. Der Edeka-Markt war von der Sperrung nicht betroffen.
Die Feuerwehr Paderborn war mit rund 20 Einsatzkräften der Wache Süd sowie der Freiwilligen Wehren aus Wewer und Elsen vor Ort. Der zusätzlich postierte Rettungswagen musste nicht zum Einsatz kommen.

Quelle: Westfälisches Volksblatt