Bei einem Brand in einem Wohnhaus am Kösterweg in Hövelriege ist in der Nacht zu Freitag hoher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde dank eines Rauchmelders niemand.

  • Hoevelhof

 

Riege: Bei einem Brand in einem Wohnhaus am Kösterweg in Riege ist in der Nacht zu Freitag hoher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde dank des extrem lauten Piepens eines Rauchmelders niemand.
Das zweieinhalbgeschossige Haus am Kösterweg wird von drei Wohnparteien genutzt. Gegen 1.30 Uhr wurde der Bewohner (46) des Dachgeschosses durch den Alarm eines Rauchmelders geweckt. Im Treppenhaus stellte er Rauchentwicklung fest, weckte den Bewohner (50) im ersten Stock sowie die Bewohnerin (77) des Erdgeschosses. Gemeinsam verließen sie das Haus und alarmierten die Feuerwehr.
Löschversuche mit einem Handfeuerlöscher waren wegen der starken Rauchentwicklung unmöglich.

Bei Eintreffen von Feuerwehr und Polizei schlugen Flammen aus Fenstern im ersten Stock. Rettungsdienst, Notarzt und DRK waren ebenfalls schnell zur Stelle, mussten aber zum Glück nicht eingreifen. Die Freiwillige Feuerwehr war mit mehr als 50 Einsatzkräften und starkem Fahrzeugaufgebot nach der Alarmierung über Meldeempfänger und Sirene zur Brandstelle ausgerückt.
Im ersten Stock zerbarsten Fensterscheiben aufgrund der Hitzeentwicklung, so dass Flammen an der Fassade hochschlugen und Teile der Traufschalung in Brand setzten. Unter der Einsatzleitung von Brandoberinspektor Max Rempe gelang es der Wehr, das Feuer im Innen- und Außenangriff einzudämmen, eine weitere Brandausdehnung im Haus zu verhindern und den Brand schnell zu löschen. Zum Einsatz kam auch die Drehleiter.
Unter der Traufschalung, die mit älterem Dämmmaterial ausgestattet ist, suchte die Wehr nach versteckten Glutnestern; außerdem mussten etliche Dachpfannen losgenommen werden, berichtete Feuerwehr-Pressesprecher Tim Kesselmeier.  Mittels Hochleistungslüftern hatte die Feuerwehr das Haus gründlich entraucht. Durch die starke Rauchentwicklung sind dennoch nahezu alle Wohnbereiche in Mitleidenschaft gezogen worden. Aufgrund des hartnäckigen Rauchabschlags und des in jede noch so kleinste Ritze gezogenen Brandgeruchs ist der Schaden im und am Haus erheblich.

Die Schadenssumme wird vorläufig auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Die Polizei riegelte das Gebäude ab und beschlagnahmte die Brandstelle. »Die Ermittlungen zur Brandursache laufen«, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Bewohner des Hauses sind noch in der Brandnacht bei Nachbarn untergekommen.

Quelle: Westfälisches Volksblatt, Foto: FW

 

Polizeipresse

Hövelhof: Das zweieinhalb geschossige Wohnhaus am Kösterweg wird von drei Wohnparteien genutzt. Gegen 01.30 Uhr wurde der Bewohner (46) des Dachgeschosses durch den Alarm eines Rauchmelders geweckt. Im Treppenhaus stellte er eine Rauchentwicklung fest. Er weckte den Bewohner (50) im ersten Stock sowie die Bewohnerrin (77) des Erdgeschosses. Gemeinsam verließen die drei Bewohner das Haus und alarmierten die Feuerwehr.

Löschversuche mit einem Handfeuerlöscher waren wegen der starken Rauchentwicklung unmöglich. Bei Eintreffen von Feuerwehr und Polizei schlugen Flammen aus Fenstern im ersten Stock.
Die Feuerwehr löschte den Brand. Durch die starke Rauchentwicklung sind nahezu alle Wohnbereiche in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Schaden wird vorläufig auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Die Polizei beschlagnahmte die Brandstelle. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.