Brand zerstört Remise auf Betriebsgelände, Löschzüge Westenholz, Delbrück und Lippling im Einsatz.

  • Westenholz


Westenholz: Um 17.36 Uhr wurde der Löschzug Westenholz über Funkmeldeempfänger und Sirene zu einem gemeldeten Lagerhallenbrand an der Westenholzer Straße gerufen. Zeitgleich Einsatzverstärkungen der Löschzüge Delbrück und Lippling.

Eine weithin sichtbare Rauchwolke wies den Weg. Auf dem Gelände einer Spedition brannte eine ca. 120 Quadratmeter große Remise in der unter anderem Holzmaterial gelagert war. Mit mehreren Trupps unter Atemschutz wurde ein Außenangriff vorgenommen. Ein Übergreifen des Feuers auf direkt daneben stehende Wechselbrücken konnte verhindert werden.

Die "Wasserversorgung", wurde mit Hilfe des Wassertransportzuges über Hydranten und Großtanklöschfahrzeuge sichergestellt. Das gelagerte Holzmaterial wurde auch, mittels eines Gabelstaplers ins Freie befördert und gezielt abgelöscht. Von der Polizei wurde die Brandstelle bis auf weiteres beschlagnahmt. Im Einsatz 50 Kräfte der Feuerwehr Delbrück.

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Bericht: FW mb

Westfälisches Volksblatt
 
Delbrück: In Westenholz ist am Mittwochabend eine Remise komplett ausgebrannt. Unter dem zehn mal zwölf Meter großen Unterstand war Brennholz gelagert. Warum der Unterstand brannte, steht noch nicht fest.

Noch während des WM-Spiels wurde die Feuerwehrleute aus dem Delbrücker Land zu dem Brand an der Kreuzung Westenholzer Straße/Verbindungsweg gerufen. Trotz eines Großaufgebotes konnten es die Einsatzkräfte nicht mehr verhindern, dass die Remise vollständig ausbrannte. Ein Übergreifen auf in unmittelbarer Nachbarschaft abgestellte Wechselbrücken auf dem Gelände einer ehemaligen Spedition verhinderten die Feuerwehrleute.
 
Das Feuer fand durch in Gitterboxen gelagertes Brennholz reichlich Nahrung. Die Rauchsäule war von weithin sichtbar. »Als wir eintrafen, brannte die Remise bereits in voller Ausdehnung. Da war nichts mehr zu machen. Im hinteren Teil standen leere Kunststofffässer, die durch die Hitzeentwicklung platzten. Daher mussten wir Vorsicht walten lassen«, sagte Wehrführer Johannes Grothoff.
Der Löschzug Westenholz rückte aus und wurde von Feuerwehrleuten aus Delbrück, Lippling und dem Wassertransportzug aus Ostenland verstärkt. Noch während der ersten Löschmaßnahmen stürzte das Dach aus Leichtbauplatten ein. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz gegen den Brand vor und konnten das Feuer auf die etwa 120 Quadratmeter große Remise begrenzen.
 
Die Wasserversorgung wurde aus den Großtanklöschfahrzeugen sowie über einen Hydranten sichergestellt. Um Glutnester in der Holzkonstruktion der Remise sowie in den mit Holz gefüllten Gitterboxen abzulöschen, wurde das brennende Holz mit einem Gabelstapler nach und aus dem Unterstand herausgefahren und gründlich gelöscht. Zu Spitzenzeiten waren etwa 50 Feuerwehrkräfte vor Ort. Die aufwendigen Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis gegen 19.30 Uhr hin.
Zur möglichen Ursache sowie zur Schadenshöhe konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Brandstelle wurde beschlagnahmt und an die Brandermittler der Kriminalpolizei übergeben.
 
Westfälisches Volksblatt von Axel Langer