Massiver Löschangriff verhindert Brandausbreitung in Delbrück. 80.000 Euro Schaden bei Werkstattbrand.

  • Delbrueck

 

Delbrück: Dank des schnellen Eingreifens der Delbrücker Feuerwehr konnte der Brand auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Delbrück auf den Werkstattbereich begrenzt und ein Übergreifen auf ein Stroh- und Heulager verhindert werden. Trotzdem beläuft sich der Schaden nach ersten Schätzungen auf bis zu 80.000 Euro.

Gegen 19.15 Uhr wurde die Löschzüge Delbrück sowie als Einsatzverstärkung der Löschzug Ostenland sowie der Wassertransportzug alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte an der Linnenstraße stand eine etwa fünf mal acht Meter große Werkstatt in Brand. Die Flammen schlugen bereits aus dem Dach heraus und waren im Begriff auf weitere Hallenteile überzugreifen.

Die Einsatzkräfte konnten das Feuer auf den Werkstattbereich zu begrenzen. Eine Rauchsäule war über mehrere Kilometer zu sehen. Rund 60 Einsatzkräfte der Delbrücker Feuerwehr waren mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Allerdings verlangten in der Werkstatt gelagerte Gasflaschen die volle Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte. Einsatzleiter Johannes Appelbaum ließ die Acetylen-Flaschen kühlen und für längere Zeit in ein Wasserbad legen. »Sonst können, obwohl sich die Gasflaschen kalt anfühlen im inneren trotzdem weitere chemische Reaktionen ablaufen. Die werden durch das Kühlen unterbunden«, sagte Johannes Appelbaum.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Allerdings gab es für den Werkstattraum keine Rettung mehr. Ein Vielzahl an Arbeitsgeräten, darunter auch einige Schweißbrenner, brannten aus. Erste Schätzungen der Polizei beziffern den Sachschaden auf rund 80.000 Euro. Die Brandermittler der Kriminalpolizei haben die Suche nach der Brandursache übernommen.

Quelle: Westfälisches Volksblatt, Axel Langer

 

Bericht: Feuerwehr Delbrück
 
Brand auf landwirtschaftlichem Anwesen. Am Mittwochabend kam es gegen 19:15 Uhr zu einem Brand auf einem Bauernhof in Delbrück.
 
Dem Löschzug Delbrück und einer Einsatzunterstützung vom Löschzug Ostenland wies bereits auf der Anfahrt eine schwarze Rauchwolke den Weg in die Linnenstraße in Delbrück. Auf einem Hof brannte ein als Werkstatt genutzter Bereich in voller Ausdehnung.
  • Delbrueck

 
Trupps unter PA konnten unter Vornahme mehrerer C- Rohre und dem Monitor der Drehleiter erfolgreich eine weitere Ausbreitung auf ein angrenzendes Strohlager sowie weitere Gebäude verhindern. Somit blieb das Feuer auf die Werkstatt begrenzt.
Die Kameraden sicherten mehrere Gas- und Acetylenflaschen. Letztere wurden in einer Radladerschaufel unter Wasser gekühlt und aus dem Gefahrenbereich entfernt. Die Wasserversorgung wurde durch einen Unterflurhydranten, dem TLF 3000 vom LZ Delbrück sowie dem AB Wasser sichergestellt. Im Einsatz waren rund 70 Einsatzkräfte.