In der Nacht zu Samstag ist im Lichtenauer Ortsteil Kleinenberg ein Bauernhaus abgebrannt. Verletzt wurde niemand. Der Schaden ist jedoch erheblich.

12.3. Nach Feuer eines leerstehenden Bauernhofs geht die Polizei von Brandstiftung aus.

  • Kleinenberg

 

Lichtenau: Gegen 1.30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, die mit zahlreichen Einheiten zu dem Brandort direkt an der Bundesstraße 68 eilte. In dem derzeit leer stehenden Gebäude hatte der Dachstuhl Feuer gefangen. Die Ursache ist bislang unklar.
 
Da auf dem Dachboden altes Stroh gelagert war, brannte binnen kürzester Zeit das gesamte Dach in voller Ausdehnung. Zwischenzeitlich waren Einsatzkräfte aus Kleinenberg, Lichtenau, Atteln, Henglarn, Herbram, Holtheim und Ebbinghausen nach Kleinenberg geeilt.
 
Einsatzleiter, Lichtenaus Feuerwehrchef Heinz-Jürgen Eikmeier, schätzt, dass mehr als 80 Leute an den Löscharbeiten beteiligt waren. Er ordnete an, dass zunächst die Nachbargebäude geschützt werden sollen. Das gelang. Weitere Einheiten kümmerten sich dann um das alte Bauernhaus.
Da das mittlerweile durch Löschwasser und Regen feucht gewordenen Stroh auf dem brennenden Dachboden beißenden Rauch entwickelt hatte, wurden die Bewohner Kleinenbergs gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
 
Mit einem Bagger wurde schließlich das Stroh aus dem Gebäude geschafft, Feuerwehrleute sägten von der Drehleiter aus die völlig verkohlten Balken des Daches ab. Eine Brandwache soll noch bis Sonntag vor Ort bleiben.
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Quelle: Westfälisches Volksblatt  Bericht / Foto
 
Radio Hochstift
 
Ein Feuer hat in der vergangenen Nacht ein altes Bauernhaus mitten in Lichtenau-Kleinenberg zerstört. Der Alarm wurde gegen 1.45 Uhr ausgelöst, etwa sechs Stunden später war der Brand gelöscht. Durch das Feuer entstand in Kleinenberg starker Rauch.
Kleinenberg: Deshalb sollten die Kleinenberger ihre Türen und Fenster vorsichtshalber geschlossen halten - auch während der Nachlöscharbeiten qualmte es immer noch.
In dem alten Bauernhaus lag massenweise loses Stroh. Als die 80 Einsatzkräfte eintrafen, stand der Dachstuhl schon komplett in Flammen. Um das Stroh löschen zu können, musste die Feuerwehr es erst mit einem Bagger ins Freie holen.
In das alte Haus im Kleinenberger Ortskern konnten die Einsatzkräfte nicht hinein. Dort waren schon mehrere Zwischendecken eingestürzt – das war einfach zu gefährlich. Die Feuerwehr schaffte es, ein benachbartes Wohnhaus vor den Flammen zu schützen.
Die Ursache für den Brand und die Schadenshöhe sind noch unbekannt.
 
12.3. Polizeipresse
 
Lichtenau. Am frühen Samstagmorgen ist die Scheune eines leerstehenden Bauernhofs im Ortskern von Kleinenberg vollständig abgebrannt.
 
Die Polizei geht nach ersten Untersuchungen von Brandstiftung aus. Gegen 01.30 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden und mit einer Großzahl an Einsatzkräften zum Brandort an der Hauptstraße gefahren. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand der Dachboden der Scheune, auf dem noch Stroh und Heu gelagert wurden, bereits vollständig in Flammen. Der Feuerwehr gelang es ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäudeteile zu verhindern. Die Ermittlungen der Polizei am Montagvormittag ergaben, dass andere Ursachen als Brandstiftung ausgeschlossen werden können.
 
Da Teile der Brandruine einsturzgefährdet waren und Mauerteile bereits während der Löscharbeiten auf die Pöhlenstraße gefallen waren, wurde der Brandort nach Beendigung der Löscharbeiten abgesperrt. Die Pöhlenstraße war zwischen Hauptstraße und Goldstraße nicht mehr befahrbar. Die westliche Giebelwand wurde am Montagmittag mit einem Bagger abgerissen. Ab 15.00 Uhr konnte die Pöhlenstraße wieder befahren werden. Der Gesamtschaden dürfte sich auf mehrere zehntausend Euro belaufen.
 
Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Personen geben können, werden gebeten unter der Telefonnummer 05251-3060 mit der Polizei Kontakt aufzunehmen.