Erfolgreicher Unternehmer und Feuerwehrchef. Delbrücker Franz-Josef »Seppel« Hartmann wird heute 80 Jahre alt.

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Delbrück: 80 Jahre alt wird heute der Ehrenstadtbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Delbrück, Franz-Josef Hartmann. Zwölf Jahre lang, von 1987 bis 1998, war er Wehrführer und hat sich nicht nur in dieser Zeit große Verdienste um die Feuerwehr und den Schutz der Bürgerinnen und Bürger erworben, wenn es hieß, dem Wahlspruch »Gott zur Ehr’, dem Nächsten zur Wehr« gerecht zu werden.

Franz-Josef Hartmann, den gute Freunde und Bekannte auch einfach Seppel nennen, trat 1957 in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr in Delbrück ein. Von 1975 bis 1986 leitete er den Löschzug Delbrück und war maßgeblich am weiteren Ausbau der Wehr beteiligt. Aufgrund seiner Erfahrung und Eignung wurde er im Jahr 1987 zum Wehrführer ernannt. Dieses Amt bekleidete der Stadtbrandmeister bis 1998.

Von 1987 bis 1998 war er zudem Vorsitzender des Stadtverbandes der Freiwilligen Feuerwehr Delbrück. Anfang Juli 1998 erfolgte die Ernennung zum Ehrenstadtbrandmeister und der Wechsel in die Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr Delbrück.
In Anerkennung seines Einsatzes über Jahrzehnte hinweg war ihm 1982 das Feuerwehrehrenzeichen des Landes NRW in Silber verliehen worden, 1992 folgte die Überreichung des Ehrenzeichens in Gold, 1998 bekam Franz-Josef Hartmann das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold. Der Feuerwehr-Stadtverband Delbrück verlieh dem Jubilar die goldene Verdienstnadel.

Hartmann gehört in Delbrück mehreren Vereinen an, darunter dem Karnevalverein Eintracht bereits seit den frühen 60er Jahren. 1964 hatte sich der Jubilar selbstständig gemacht und die Firma »Hartmann Elektromaschinenbau« gegründet, nachdem er zuvor den Meisterbrief erlangt hatte.
Zu Beginn befand sich der Betrieb auf dem Dachboden der Werkstatt seines Vaters Georg Hartmann an der Langen Straße. Wenig später baute Franz-Josef Hartmann Haus und Werkstatt am heutigen Firmensitz in der Stettiner Straße. Neben der Reparatur von Elektromotoren kam im Laufe der Jahre auch der Handel mit Motoren hinzu.

Quelle: Westfälisches Volksblatt von Jürgen Spies