Drehleiter braucht freie Fahrt. Letzte Korrekturen bei Sicherheitsbegehung auf Kirmesmeile und Pottmarkt.

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Paderborn (mai). Bevor das Libori-Treiben diesen Samstag beginnt, haben Ordnungsamt, Polizei und Rettungskräfte am Freitag sichergestellt, dass die Rettungswege frei sind. »Wir müssen mit der Drehleiter überall durchkommen«, sagt Sebastian Winter, zuständiger Abteilungsleiter für den Vorbeugenden Brandschutz bei der Feuerwehr Paderborn.
Das klappt allerdings noch nicht überall reibungslos. Obwohl alle Schausteller informiert worden sind, dass sie ihre Fahrzeuge für die Sicherheitsbegehung wegfahren müssen, geht es vor der Wildwasserbahn nicht weiter, weil ein Kranwagen im Weg steht. Gelegenheit für die Feuerwehrleute, unter die Plattform des Fahrgeschäfts zu kriechen. Denn dort steht ein Hydrant, der so nur schwer zu erreichen ist. Winter erläutert: »Den versehen wir jetzt direkt mit passenden Schläuchen und Anschlüssen, so dass es im Ernstfall schneller gehen würde.«
Ein Spezialfall ist auch das Kettenkarussell Jules Verne direkt nebenan. »Die Sitze hängen auf etwa 50 Meter Höhe, unsere Leiter reicht 30 Meter hoch. Sollte es hier Probleme geben, müssten unsere Höhenretter eingesetzt werden«, stellt der Fachmann fest.
Tätig werden muss die Sicherheitskommission bei einigen Imbissbetrieben, weil deren Tische die Rettungswege blockieren. Mit der Spraydose werden den Betreibern die Grenzen noch einmal aufgezeigt. Bis die Probefahrt, die auch über den Pottmarkt führt, abgeschlossen werden kann, sind mehrere Stunden vergangen. Aber die Kommission ist zufrieden.

Bericht: Westfälisches Volksblatt