Trecker geht in Flammen auf. Feuerwehr verhindert das Übergreifen des Brandes auf Stallungen.

  • Lippling

 

Lippling: Bei Pumparbeiten an einem Güllebehälter ist am Freitagabend gegen 20 Uhr ein großer John-Deere-Trecker in Lipp­ling in Flammen aufgegangen. Der Löschzug Lippling rückte von seinem Übungsabend unverzüglich an die Westerwieher Straße aus und konnte ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende leere Schweinestallungen verhindern. Den Sachschaden gibt die Polizei mit mehr als 40 000 Euro an.
 
Eine Bewohnerin des landwirtschaftlichen Betriebes in der Westerwieher Straße bemerkte das Feuer im rückwärtigen Bereich des Hofes. Dort stand ein John Deere 7930 im Leerlauf. Der Trecker pumpte Gülle in einen Behälter um, als plötzlich aus dem Dachbereich des Treckers Flammen schlugen.
Erste eigene Löschversuche des Landwirts konnten den Brand nicht entscheidend zurückdrängen. Der Trecker stand nur wenige Meter neben einem zur Zeit leeren Schweinestall. Außerdem stand das Fahrzeug nahe an einem angrenzenden Wäldchen.
 
Da sich die Mitglieder des Lipp­linger Löschzuges zeitgleich zum Dienstabend im Gerätehaus aufhielten, war die Feuerwehr innerhalb weniger Minuten zur Stelle, konnte das Feuer schnell bekämpfen und löschen. Weitere vorsichtshalber alarmierte Einsatzkräfte brauchten nicht mehr eingreifen.
Nach der gründlichen Kontrolle mit einer Wärmebildkamera, wurde der Trecker mit schwerem Gerät von den Stallungen weggeschleppt. Das Führerhaus brannte völlig aus. »Der ist hin. Die ganze Elektronik dürfte nicht mehr zu reparieren sein«, so das Urteil des Landwirtes, der der Feuerwehr für ihr schnelles Eingreifen und die Rettung der Stallungen dankte. Als Ursache nimmt die Polizei einen technischen Defekt an dem Trecker an und geht von einem Totalschaden aus.
 

Bericht: Westfälisches Volksblatt, Axel Langer