Am Freitag, den 17.03.2017, wurde die Feuerwehr Paderborn gegen 09:00 Uhr zu einem Zimmerbrand in die Straße „Nordstraße“ alarmiert. Beim Befüllen eines Ethanol Kamins kam es zu einer Verpuffung in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses. Durch die ersteintreffenden Einheiten wurde umgehend eine Brandbekämpfung über den Treppenraum eingeleitet und die Bewohner der betroffenen Etage wurden in Sicherheit gebracht.
  • Paderborn
 

 

Paderborn: Parallel zum Löschangriff wurde je eine Drehleiter auf der Gebäudefront und der Gebäuderückseite in Stellung gebracht. Insgesamt mussten drei Personen vom Rettungsdienst versorgt werden, zwei von ihnen wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.
Das Feuer konnte schnell durch den vorgehenden Trupp gelöscht werden. Anschließend wurde die betroffene Etage mit einem Hochleistungslüfter belüftet. Zum Abschluss wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera und einem Gasmessgerät kontrolliert.
 
Zu diesem Einsatz rückten die beiden hauptamtlichen Wachen mit zwei Löschfahrzeugen und zwei Drehleitern, die Löschzüge Stadtmitte und Stadtheide mit jeweils einem Löschfahrzeug, ein Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Atemschutz, drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und die Führungsdienste der Stufe B und C aus. Die verwaisten Feuerwachen wurden durch die Löschzüge Wewer und Marienloh besetzt.
Die Feuerwehr Paderborn rückte zu diesem Einsatz mit 34 Einsatzkräften aus.
 
Bericht: Feuerwehr Paderborn, BOI Marco Sickmann, Einsatzleiter | C-Dienst
 

Bericht: Polizeipresse

Paderborn: Bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in der Paderborner Innenstadt, sind am Freitagmorgen zwei Menschen verletzt worden. Gegen 08.50 Uhr war das Feuer in einer Wohnung im dritten Obergeschoss an der Nordstraße ausgebrochen. Dabei zogen sich die Bewohnerin (36) sowie ein Mann (61), der einem Bekannten in einer benachbarten Wohnung beim Umzug geholfen hatte, Verletzungen zu. Sie wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Paderborner Krankenhaus eingeliefert und wurden dort stationär aufgenommen.
Der Feuerwehr gelang es den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen. Durch das Unglück wurde die Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, schwer in Mitleidenschaft gezogen. Sie ist unbewohnbar. Auch die Nachbarwohnung und der Flur wurden durch Rußabschlag beschädigt. Aus Sicherheitsgründen wurden durch die Feuerwehr weitere Wohnungen geöffnet, um nach Personen Ausschau zu halten.
 
Der Gesamtsachschaden dürfte sich auf mehrere zehntausend Euro belaufen. Die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache ergaben, dass es beim Befüllen eines Äthanolofens durch die verletzte Bewohnerin zu dem Brandausbruch gekommen ist. Abschließende Ermittlungen dazu stehen noch aus. Für die Dauer des Rettungseinsatzes musste die Nordstraße im Bereich des Brandortes bis gegen 10.15 Uhr gesperrt werden.

Westfälisches Volksblatt
 
Brand in Mehrfamilienhaus. Ein Bewohner mit Drehleiter gerettet – Nordstraße gesperrt.
 
Paderborn (WB). Einsatz am frühen Freitagmorgen für die Feuerwehr Paderborn: In einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses hat es am Morgen gebrannt. Bei dem Brand wurden eine Bewohnerin (36) und ein Mann (61), der einem Bekannten in der Nachbarwohnung beim Umzug geholfen hat, nach Angaben der Polizei verletzt.
Die Verletzten wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Paderborner Krankenhaus eingeliefert und wurden dort stationär aufgenommen. Der Gesamtsachschaden dürfte sich auf mehrere zehntausend Euro belaufen.
 
Durch das Unglück wurde die Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, schwer in Mitleidenschaft gezogen. Sie ist unbewohnbar, teilte die Polizei mit. Auch die Nachbarwohnung und der Flur wurden durch Rußabschlag beschädigt.
Die Feuerwehrleute hatten den Brand schnell gelöscht und eine Ausweitung des Feuers verhindern können. Nach ersten Angaben musste ein Bewohner per Drehleiter gerettet werden. Zahlreiche weitere Bewohner konnten sich selbstständig aus ihren Wohnungen ins Freie retten.
Der Gesamtsachschaden dürfte sich nach ersten Angaben der Polizei auf mehrere zehntausend Euro belaufen. Die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache ergaben, dass es beim Befüllen eines Äthanolofens durch die verletzte Bewohnerin zu dem Brandausbruch gekommen ist. Abschließende Ermittlungen dazu stehen noch aus. Für die Dauer des Rettungseinsatzes musste die Nordstraße im Bereich des Brandortes bis gegen 10.15 Uhr gesperrt werden.